Institut für Betriebsmedizin Isernhagen IBI Isernhagen individuell + praxisnah DEEN
Leistung · Vorsorgen nach ArbMedVV

Vorsorgen nach ArbMedVV,
pragmatisch und vor Ort.

Wir kümmern uns um die betriebsmedizinischen Vorsorgen Ihrer Beschäftigten, von der Bildschirmarbeit bis zur Lärmexposition. Ergebnisse erhalten ausschließlich die Mitarbeitenden, Sie bekommen lediglich eine Teilnahme-Bescheinigung.

P
Pflichtvorsorge
A
Angebotsvorsorge
W
Wunschvorsorge
Vorsorge nach ArbMedVV

Pflicht, Schutz und Beratung,
keine Eignungsprüfung.

Die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) verpflichtet Arbeitgeber, bei bestimmten Tätigkeiten Vorsorgen anzubieten oder anzuordnen. Ziel ist nicht, ob jemand „tauglich" ist, sondern Prävention: arbeitsbedingte Erkrankungen früh erkennen, individuelle Beratung anbieten, Risikoarbeit besser gestalten.

Eine Vorsorge ist kein Eignungstest und keine Begutachtung. Sie ist ein Gespräch zwischen Mitarbeitendem und Ärztin, in dem geklärt wird, ob die Arbeitsbedingungen passen und welche Empfehlungen sich daraus ableiten lassen.

Das Ergebnis: betriebsmedizinische Beratung des Mitarbeiters, ggf. eine schriftliche Empfehlung an ihn persönlich. Diagnosen oder Befunde gehen nicht an die Firma.

Pflicht, Angebot, Wunsch,
was wann gilt.

Pflichtvorsorge

Bei besonders gefährdenden Tätigkeiten (z.B. Lärm > 85 dB, Gefahrstoffe, biologische Arbeitsstoffe). Voraussetzung dafür, dass der Mitarbeitende die Tätigkeit ausüben darf.

Typisch: Schweißer · Pflegekraft · Laborant

Angebotsvorsorge

Bei Tätigkeiten mit erhöhtem Risiko (z.B. Bildschirmarbeit, Heben/Tragen, Nacht- und Schichtarbeit). Arbeitgeber muss anbieten, Mitarbeitende können annehmen oder ablehnen.

Typisch: Bildschirmarbeit · Nacht-/Schichtarbeit · Logistik

Wunschvorsorge (§ 5a ArbMedVV)

Mitarbeitende äußern von sich aus den Wunsch. Z. B. Titer-Bestimmungen bei Schwangerschaft für Beschäftigte mit beruflichem Umgang mit Kindern (Parvo B19, CMV) mit entsprechender Beratung.

Typisch: Belastung empfunden · Wiedereinstieg · Titer-Bestimmung

Was wir am häufigsten sehen.

Bildschirmarbeitsplatz (ehem. G 37)

Augen, Sehfunktion, ergonomische Beratung am Bildschirmarbeitsplatz.

Infektionsgefahren (ehem. G 42)

Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen: Pflege, Labor, Abfallwirtschaft.

Hauterkrankungen (ehem. G 24)

Feuchtarbeit, hautbelastende Stoffe, Friseur- und Reinigungstätigkeiten.

Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (ehem. G 25)

Gabelstapler, Kran, Leitstand. Tätigkeiten mit erhöhter Verantwortung.

Absturzgefahren (ehem. G 41)

Höhenarbeit, Dachdecker, Industriekletter, Mast- und Turmarbeiten.

Weitere G-Sätze und Untersuchungsanlässe auf Anfrage. Wenn Sie unsicher sind, welche Vorsorge für eine Tätigkeit nötig ist, melden Sie sich kurz. Wir klären das in 5 Minuten am Telefon.

Bescheinigungen nach der Untersuchung

Zwei Bescheinigungen, klar getrennt.

Für den Auftraggeber

Bestätigung der Teilnahme. Per E-Mail mit Passwort, ohne medizinische Details.

Für die untersuchte Person

Bescheinigung mit ggf. Details zur Untersuchung. Vor Ort ausgehändigt, bei späteren Laborergebnissen verschlüsselt per E-Mail.

So läuft eine Vorsorge
bei uns.

Eine Vorsorge dauert in der Regel 30–60 Minuten. Termine sind kurzfristig möglich, auch außerhalb der regulären Sprechzeit nach Absprache.

1
5 Min

Anfrage

Über das Online-Formular oder per Telefon. Wir benötigen Tätigkeit, Anlass und Anzahl der Mitarbeitenden.

2
1 – 3 Werktage

Termin & Vorab-Bogen

Wir koordinieren den Termin direkt mit dem Mitarbeitenden. Anamnese-Bogen geht vorab raus.

3
30 – 60 Min

Untersuchung vor Ort

Anamnese, Untersuchung, Beratung. In Isernhagen oder als Betriebs-Termin bei Ihnen.

4
am selben Tag

Bescheinigung

Mitarbeitende erhalten Beratung und ggf. Empfehlungen. Sie erhalten die Teilnahme-Bescheinigung. Keine Befunde.

Was zur Vorsorge
mitzubringen ist.

Damit der Termin reibungslos läuft, bringen die Mitarbeitenden folgendes mit.

  • Personalausweis
  • Vorab ausgefüllter Anamnese-Bogen (falls vorab geschickt)
  • Brille / Kontaktlinsen (bei Bildschirmarbeit, ehem. G 37)
  • Hörgeräte (bei lärmexponierten Tätigkeiten)
  • Aktuelle Medikamenten-Liste (sofern relevant)
  • Impfpass
Aus unserer Praxis-Philosophie

„Vorsorge ist keine Akte, sondern ein Gespräch. Wer 30 Minuten Zeit für seinen Mitarbeitenden hat, sieht mehr als jede Checkliste."

Vorsorge für Ihr Unternehmen beauftragen.

Erzählen Sie uns kurz, um welche Tätigkeit es geht und für wie viele Mitarbeitenden. Den Rest klären wir persönlich.